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Ökumenische Bibelwoche 2019

„Mit Paulus glauben“

Texte aus dem Philipperbrief

vom 21. bis 24. Januar 2019

Der Brief, den Paulus an die Gemeinde in der griechischen Hafenstadt Philippi geschrieben hat, ist ein sehr persönlicher Brief voller Emotionen. Wir lernen die persönliche und gefühlvolle Seite des Paulus kennen, der die Philipper in sein Leben, Glauben und Denken einbeziehen will.

Mit den Texten der Bibelwoche aus dem Philipperbrief fragen wir nach Hoffnung, nach Werten, danach, wie Gemeinschaft mit Gott und untereinander im Sinne Jesu heute gelingen kann.

Seien Sie herzlich eingeladen, sich mit Paulus und miteinander auf den Weg des Glaubens zu begeben. Dabei werden wir Großartiges entdecken, aber auch vom Umgang mit schweren Erfahrungen hören. Für Paulus war es in allem wichtig, die Freude des Glaubens weiterzugeben und vom Grund dieser Freude zu erzählen: „Freut euch in dem Herrn allewege und abermals sage ich: Freuet euch!“

Machen Sie sich mit uns auf den Weg der ansteckenden Freude!

Wie im letzten Jahr beginnen wir mit einem Eröffnungsgottesdienst. An den beiden mittleren Abenden wird es jeweils einen Vortrag zu den Bibelstellen geben. Der letzte Abend wird dann (nicht in der Kirche) mit verschiedenen Impulsen noch einmal ganz andere Zugänge zu den Texten eröffnen und zum Austausch einladen.

Beginn: jeweils 19.00 Uhr

 

Mo.,21.01.

St. Cyriakus

(Eröffnungsgottesdienst)

„Mit Gewinn“                   Philipper 1

(Predigt: Pfr. O. Jaehn)

Di.,22.01.

Christuskirche

 

„Mit Furcht und Zittern“  Philipper 2

(Pfr. S. Mühl)

Mi.,23.01.

Mennonitenkirche

 

„Mit neuen Werten“        Philipper 3

(Pfr. O. Jaehn)

Do.,24.01.

Abschlussabend

Ev. Gemeindehaus Flomersheim

 

„Mit Hoffnung und Freude“  Philipper 4

(Pastorin B. Foth)

 

 

Rückblick auf die Ökumenische Bibelwoche 2018

„Mit allen Sinnen“ -

Verändertes Konzept der Bibelwoche kommt gut an

 Gibt es das? Ein Buch der Bibel, welches Gott nicht ein einziges Mal erwähnt? Ein Buch, welches die Liebe zwischen Frau und Mann in erotischen Andeutungen beschreibt? Die Ökumenische Bibelwoche in Eppstein/Flomersheim machte mit dem "Hohelied" bekannt. Das veränderte Konzept der Woche kam bei den Teilnehmern gut an.

In den Nächten auf meinem Bett
suchte ich ihn, den ich von Herzen liebe.
Ich suchte ihn, doch ich fand ihn nicht!
"Ich will aufstehn und durch die Stadt ziehen,
mich umsehn auf den Straßen und Plätzen!
Ich will ihn suchen, den ich von Herzen liebe! …" (Hld 3,1-2)

Ja, so romantisch kann die Bibel sein! Im Hohelied, einem Dialog zwischen Frau und Mann, wechseln die Schauplätze: Palast, Weinberg, Stadt und Garten. Das Hohelied entfaltet die Liebe in ihrer ganzen Breite: Hoffnung, Sehnsucht und Erfüllung; Angst, Enttäuschung und Liebeskummer. Zahlreiche erotische Andeutungen und bildhafte Umschreibungen sprechen alle Sinne an: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken.

Als zu Anfang des Eröffnungsgottesdienstes in der Eppsteiner Christuskirche der von Josh Groban gesungene Popsong "You Raise Me Up" (Du ermutigst mich) eingespielt wurde, spürten die Besucher: Diese Bibelwoche wird anders als die früheren. Gemeindemitglieder lasen die Bibeltexte vor, die von Pfarrer Stefan Mühl ausgelegt wurden. Zwischen den Texten gab es musikalische Impulse, gespielt von Christina Preiß an der Querflöte.

Die beiden folgenden Abende waren Vorträgen vorbehalten, gerahmt von Gebeten und Segen. In der Eppsteiner Mennonitenkirche gestaltete Pfarrer Klaus Meister mit Astrid Foth am E-Piano den Abend, in der Flomersheimer Stephanuskirche Pastorin Birgit Foth mit Phillip von Villiez am Akkordeon.

Am letzten Abend im Pfarrheim St. Thomas Morus in Flomersheim konnten sich die Teilnehmer aktiv einbringen. Von Pfarrer Oliver Jaehn professionell moderiert, beschrieben die Besucher ihre Sinneseindrücke beim Betrachten des Bildes "Garten hinterm Haus" von Vincent van Gogh. Aus vorbereiteten Gläsern versuchten sie Düfte von Weihrauch und Wein, Zitronen und Äpfeln mit geschlossenen Augen zu erkennen. Die zum Abschluss gestellte Aufgabe, mit Knetmasse ein Symbol der Liebe zu modellieren (ein Herz war nicht erlaubt!), wurde von allen eifrig gemeistert.

Die Teilnehmer aus den vier Gemeinden in Flomersheim und Eppstein tauschten sich anschließend bei Getränken und Knabbereien aus.

Die Frage blieb offen: Handelt es sich beim Hohelied um die Schilderung der Liebe zwischen Frau und Mann oder zwischen Gott und Mensch oder beides? Eine Frage, die selbst Bibelwissenschaftler bis heute unterschiedlich beantworten.

Friedhelm Trowe

Der letzte Abend im Pfarrheim St. Thomas Morus
Der letzte Abend im Pfarrheim St. Thomas Morus
Teilnehmer/innen beim Kneten.
Welches Symbol für Liebe hätten Sie geknetet?
Teilnehmer/innen beim Kneten. Welches Symbol für Liebe hätten Sie geknetet?
 

Ökumenische Bibelwoche 2018

Karl-Ludwig Lange, ohne Titel, 2016

Zwischen dir und mir“

Texte aus dem Hohelied Salomos

Ökumenische Bibelwoche

vom 22. bis 25. Januar 2018, jeweils 19.00 Uhr

 

Es geht um die Liebe!

Eine besondere Bibelwoche erwartet Sie in diesem Jahr mit Texten aus dem Hohelied. Ein Buch, das sonst nicht im Fokus gottesdienstlicher Lesungen steht.

Es wird sehr persönlich in diesen Texten – eine wunderbare Chance, so mit Gott, mit sich selbst und mit anderen ins Gespräch zu kommen über ein Thema, das einerseits uns alle betrifft, über das wir aber dann doch nicht so gerne reden, wenn es uns angeht. Und schon gar nicht in der Kirche.

Im Hohelied begegnen sich die zwei Welten der Liebe: die menschliche und die göttliche. In dieser Begegnung göttlicher Liebe mit den menschlichen Erfahrungen von Liebe weitet sich unser Bild von Liebe.

Diese Bibelwoche wagt es, sich den Texten des Hoheliedes mit ihren besonderen Herausforderungen zu nähern. Lassen Sie sich überraschen!

Auch vom Ablauf wird sich im Vergleich zu den Vorjahren etwas ändern: Wir beginnen mit einem Eröffnungsgottesdienst. An den beiden mittleren Abenden wird es jeweils einen Vortrag zu den Bibelstellen geben. Der letzte Abend wird dann (nicht in der Kirche) mit verschiedenen Impulsen noch einmal ganz andere Zugänge zu den Texten eröffnen und zum Austausch einladen.

 

Mo., 22.01.

Christuskirche

(Eröffnungsgottesdienst)

 

„Ich suchte, den meine Seele liebt“

- Von der Sehnsucht -

Hohelied 1, 5-8; 3, 1-6; 5, 2-8

Di.,

23.01.

Mennonitenkirche

 

„Meine Schöne, so komm doch!“

- Vom Begegnen -

Hohelied 2,8-14; 7,11-14

Mi.,

24.01.

Stephanuskirche

 

 

„Alles ist Wonne an dir“

- Vom Bewundern -

Hohelied 4, 1-7; 5, 9-16

Do.,

25.01.

Abschlussabend

Pfarrheim St. Thomas Morus

„Berauscht euch an der Liebe“

- Vom Genießen -

Hohelied 4,12-5,1; 7,7-10

 

 

 

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