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Gemeindewanderung 2019 ins Benjental bei Gimmeldingen

Am Samstag, den 21. September bescherte uns Petrus herrliches Wanderwetter und so fand sich pünktlich um 10 Uhr eine gut gelaunte Gruppe unserer beiden Gemeinden am Parkplatz Isenachhalle ein. Als Ziel hatten wir das Forsthaus Benjental im Pfälzer Wald bei Gimmeldingen im Visier.

Ein Plätzchen für jeden war in den vorhandenen Autos rasch gefunden und nun ging die Fahrt über die Autobahn nach Gimmeldingen.

Da wir einigermaßen zeitig waren, fanden dann alle einen Parkplatz in der Talwiesenstraße beim Sportplatz. Inzwischen hatte sich unsere Gruppe auf 33 Personen komplettiert.

Nach einer kurzen Info über die Historie der ehemaligen Mühlen im Tal und die Bedeutung des „Eselsweges“ setzte sich die Karawane  in Bewegung.

Auf dem angenehm zu begehenden Waldweg, immer schön am Mußbach entlang gelegen, bot sich nun reichlich Gelegenheit zum Plaudern und zum besseren  Kennenlernen.

Unterwegs gab es  eine kollektive Schrecksekunde. Was war passiert: Unser Fotograf wollte einen Schnappschuss von der Gruppe schießen und suchte dafür mit der Kamera vor den Augen eine günstige Position. Ein Schritt nach rechts ins Leere und plumps gings nach unten auf den Allerwertesten und spektakulär weiter in die Horizontale. Dabei hielt er aber den Arm mit der Kamera ständig nach oben gereckt. Ein klasse Stunt !

Zum Glück ist ihm und dem Gerät nichts passiert, aber danach die Kommentare, na ja, Sie wissen schon:“Wer den Schaden hat ...“.

Nach etwa einer Stunde Wandern erwartete uns im Forsthaus Benjental bereits die Hüttenwirtin. Sie servierte recht flott sehr schmackhafte Gerichte in guten Portionen, und bei „Pälzer Rieslingschorlen“ und anderen Getränken konnten wir die Mittagsrast in angeregter Atmosphäre genießen.

Zum Rückweg nach Gimmeldingen standen jetzt zwei unterschiedliche Wege zur Auswahl. Während der überwiegende Teil der Mannschaft eine relativ bequeme Variante vorzog, wählte ein kleiner Teil der Truppe die steile, steinige und nur für Trittsichere geeignete Bergstrecke.

Gemeinsamer Treffpunkt sollte die St. Laurentius Kirche in der Ortsmitte sein.

Pünktlich um 14 Uhr, so war es auch geplant, konnten wir in der evang. Kirche die Plätze besetzen. Jetzt hatte Herr Jaehn seinen Auftritt. Er zelebrierte eine schöne Andacht, zu der sich auch anwesende Touristen gerne gesellten.

Inzwischen war auch schon der Kaffeehunger kräftig gereift und so konnten wir nach kurzem Fußweg das besonders hübsch ausgemauerte Kellergewölbe in „Baums Kleines Weincafe“in Beschlag nehmen. In weiser Voraussicht hatten wir  bereits im Mai unsere Wandergruppe hier angemeldet und das liebevoll eingerichtete kleine Cafe war durch uns auch total gefüllt – alle Plätze belegt.

Die Wirtin, Frau Baum, eine sehr nette ältere Dame, hatte für uns extra noch am Morgen frische Torten und Kuchen selbst gebacken. Sehr lecker !

So konnten wir unseren Gemeindewandertag an diesem romantischen Ort in fröhlicher Runde stilvoll ausklingen lassen.

Im Benjental führt eine Fahrstraße zu einem Wanderparkplatz bis auf 200m an das gleichnamige Forsthaus heran. Dadurch konnten auch vier Gemeindeglieder, die auf den Beinen nicht mehr so mobil sind, zumindest teilweise den Ausflug miterleben. Auch hier war einhellige Meinung:  Ein schöner Tag !

Reinhold Wirth

 

Bilder T.Pletscher u. L.Wirth 

Die Wandergruppe
Unterwegs
Mittagsrast im Forsthaus
Auch die "kleine Strecke" war schön
Abschluss im Cafe